Deine Gefühle machen Dich lebendig und Dein Leben lebenswert!

Das Göttliche kann erst durch Dich durchscheinen, wenn alle Gefühle gefühlt sind. Dann wird es von alleine still in Dir.

Nicht durch Wegdrücken (nach unten) kannst Du Dich dem Spirituellen, dem „Oben“ zuwenden, Dich glücklich oder erhaben fühlen. Niemals wird Dir das gelingen.

Sondern ausschließlich durch VOLLE Integration.
Sag JA zu dem „ganzen Schlamassel“!

Und erlebe… pure Lebendigkeit.

Gefühle fühlen macht so lebendig. So wach.
Macht das Leben lebenswert.

„Fühle ENDLOS!“ (Zitat von Stefan Hiene)

Lass es fließen!
Aber wie? 

Manchmal scheint der Kampf mit allem, was so in Dir tobt – an stressvollen, angsterfüllten, wütenden, intensiven Gedanken und Gefühlen – tatsächlich wie der Kampf mit dem gefährlichen Drachen, den es zu bezwingen gilt.

Wie beim Drachenkampf weiß man vorher nicht wer gewinnt. Und das Ringen ist heftig.

Doch durch zwei Dinge lässt sich der „mächtige“ – und tatsächlich für Leib und Leben in gewisser Weise gefährliche* – Drache bezwingen:

(* „gefährlich“ deshalb, weil Seele und Gesundheit wirklich darunter leiden, wenn diese Dinge ungehindert in Dir toben und Du Dich gleichzeitig damit identifizierst. Also kein Abstand mehr dazu da ist…)

1.) Ruhe
Das ist das Schwerste.

Gerade dann, wenn Kopf und Emotionen auf Hochtouren laufen, wird Dein Verstand Dir eindiktieren, auf KEINEN FALL still zu halten. Sondern höchst dringend dies und jenes zu machen, zu erledigen, zu bedenken, zu besprechen, und, und, und … – und Dich um jeden Preis auf Trab zu halten.

Mache in dem Moment das vollkommene „kontra-intuitive“ Gegenteil ;-): Bringe den Körper in Ruhe. Sei es, Dich in einem stillen Zimmer hinsetzen, hinzulegen, zu meditieren. Oder ein paar Yin Yogaübungen zu machen. Werde still. Egal, wie es oben erst mal weiter rotiert…

2.) Gefühle fühlen – im Körper!

Oft denkst Du nur, Du fühlst.

In Wahrheit DENKST Du aber über Deine Probleme nach. Suchst nach Lösungen und Strategien. Überlegst, was Du wann wie sagen oder machen wirst… Oder was gewesen ist. Oder vielleicht sein wird…

Doch in der Zwischenzeit fühlst Du gar nicht bewusst hin. In Deinen Körper.

Wenn Du nun also da sitzt oder liegst, den Körper zur Ruhe gebracht hast… während die Gedanken weiter herumbrausen … achte auf die Gefühle, die dadurch alle mit „angeschwemmt“ werden. Lausche ganz genau hinein.

Fühle alles, was in Dir gefühlt werden will! JETZT!

Wichtig: auf Körperebene! Nicht im Kopf die Gefühle „bedenken“. Frage Dich: „Wo im Körper fühle ich das?“ Und lass es vollkommen frei fließen!

Nicht auf Sach- und Denk-Ebene!

Das erscheint Dir womöglich erst mal mega-irrational! In einem Moment, in dem Du nur denkst: „Hey, Weihnachten ist vor der Tür. Ich muss noch so viel planen und bedenken. Und will doch einfach nur wissen, wie ich das verdammt nochmal alles hinbekommen soll. Wie kann ich das alles schaffen? Der Tag ist zu kurz! Wer hilft mir? Wie kann ich welche Aufgaben verteilen, strukturieren, etc. …?“

Du möchtest einfach nur zielführende Lösungen auf der Sachebene!! Und zwar sofort! – Das kenne ich mehr als gut.

Es erscheint dann so völlig daneben, in so einem Moment wie ein kleines Kind zu weinen, Wut in den Zellen zu fühlen oder den Kloß im Bauch, die Überforderung oder Anspannung echt im Körper zu spüren.

Für diesen Moment verlässt Du die Sachebene tatsächlich völlig. Und vertraust einfach nur dem Prozess.

Doch dann wirst Du erstaunt sein, was passiert! Wie lebendig, belebt und gestärkt Du Dich danach fühlst. Die Dinge kommen wieder in den Fluss. Du wirst Dich erlöst und befreit fühlen!

Wirst DICH wieder spüren! (im wahrsten Sinne…)

Dann brauchst Du keine Schokolade oder Glühwein mehr!

Natürlich machst Du das ganz für Dich alleine. Geschützt. – Dann müssen sich die ungefühlten Dinge auch nicht erst später Bahn brechen, in einem dann wirklich unpassenden Moment. Wenn Du gerade mit anderen bist, und das dann womöglich zu Streit und Schlimmerem führt.

So betreibst Du eine Art Seelenhygiene.

Du erlaubst allen Teilen und Gefühlen in Dir, die gehört werden wollen, da zu sein: völlig wurscht, wie logisch oder unpassend die grad sind! Und wie wenig Du selbst verstehst, was da grad abgeht und warum. Das ist egal.

Wie bei einem Kind, das tobt oder weint. Du schaust nur zu und schenkst Dein Da-Sein. Und vielleicht eine tröstende Umarmung. Das reicht völlig.

Die Anteile in Dir kannst Du auch wie Kinder betrachten: Sie brauchen auch nur DAS. Sie brauchen DICH! … und wollen schlicht gesehen und gefühlt werden. Basta.

Gefühle sind zum Fühlen da.

Das Herrliche ist: mehr brauchst – und kannst – Du damit auch gar nicht machen! 😉

Und vielleicht ist da ein liebevolles Staunen und auch Demütig-Werden vor alledem, was so in Dir ist…

Du brauchst in diesem Augenblick auch nichts zu verändern. Oder zu reparieren.

Es darf alles genauso sein wie es IST!
So ist es gedacht.

Woran erkennst Du das? – Daran, dass es so ist. Denn sonst wäre es anders! (frei zitiert nach Byron Katie)

In diesem Sinne wünsche ich Dir eine echte Einkehr mit Dir selbst in diesen Tagen – und sei es nur für einige Momente zwischendurch… die können schon soo heilsam sein!

Hab frohe, gefühl-volle und besinnliche Weihnachtstage!

Genieße eine Zeit der Stille und des Rückzugs in diesen dunklen Tagen des Übergangs: das Alte hinter Dir lassen und sanft das Neue einladen, gemeinsam in ein neues Lichtjahr gehen.

Voller Liebe – vor allem für Dich selbst und Deine Bedürfnisse – wünsche ich Dir diese Tage zu verbringen. So kannst Du ein wahrhafter Licht- und Liebesbringer auch für alle anderen sein!

Frohe und gesegnete Weihnachten!

LOVE
Elke