7 Praxis-Tipps für mehr innere Ruhe in stressigen Zeiten

Wenn Dein Geist innehält,
k
ommt auch die Welt zur Ruhe

 

 

 

 

All Deine Probleme toben vor allem IN Dir!
Ohne den Gedanken an Dein Problem, existiert es NICHT.
Jedenfalls nicht hier und jetzt.

Beunruhigende Gedanken machen beunruhigende Gefühle.
Viele beunruhigende Gedanken machen viele beunruhigende Gefühle.

In der Summe nennt man es Stress. Innere Unruhe.
Hektische Zeiten eben…

Klar musst Du handeln, wenn es Zeit ist zu handeln.
Doch wie wäre es, wenn das völlig stressfrei möglich wäre?
Und Du in der Zwischenzeit in Frieden wärst?

Das größte Leid entsteht ja nie durch das Problem an sich.
Oder die puren Handlungen, die nötig werden.

Sondern v.a. durch all die Sorgen, die Du Dir (zusätzlich) „machst“!
(- wie es der Volksmund so wahr ausdrückt!).

Angsterfüllte Szenarien. Ständiger Druck vom inneren Kritiker. Quälende innere Vergleiche. Mit den anderen. Oder Deinem Zeit-„Plan“. Oder einem Wunsch-Selbst, das Du nie warst und nie sein wirst…

Das Ergebnis: Dein Verstand gerät in ein sich immer schneller drehendes Gedankenkarrussell. Dabei wird er nicht nur immer hektischer, sondern auch unklarer. Und viel unproduktiver!

Du kannst gar keine klugen Lösungen mehr sehen.
Und gut fühlen kannst Du Dich damit schon lang nicht mehr!

Die Lösung: Entschleunigung…

Stille

Pausetaste.

Ein weiser taoistischer Spruch besagt:

Nimm dir jeden Tag zwanzig Minuten Zeit zum Stillsitzen. Außer wenn du viel zu tun hast. Dann nimm dir eine Stunde Zeit.“

Das Wundersame daran ist:
Wenn Dein Geist zur Ruhe kommt, tut es auch die Welt… 😉

Was bringt Dir eine Zeit des Innehaltens ganz konkret?

  1. Probleme lösen sich mit klarem Geist viel effektiver.
  2. Mit leichtem und glücklichem Herzen findest Du auch leichtere und glücklichere Lösungen.
  3. Nur so kannst Du Dir von einer höheren „ordnenden Kraft“ helfen lassen. Wenn Du bereit bist, mal vom bloßen analytischen Denken abzulassen, bist Du offen für Antworten, die „von oben“ oder aus dem „Feld“ kommen… 😉 Und oft viel stimmiger und ganzheitlicher sind.
  4. Wer ausgeruht ist, ist klar im Vorteil!
    Immer. Du fühlst Dich besser. Bist glücklicher und gesünder. Und triffst „nebenbei“ umsichtigere Entscheidungen zum Wohle aller. Und trägst so zu weiterem Wohlbefinden bei. Der anderen. Aber auch von dir selbst: Denn wer anderen Gutes tut, ist nachweislich glücklicher, als wer bloß den eigenen Vorteil zu verfolgt.

-> In der Stille liegt die Lösung!


„Wir kennen die Welt nur durch das Fenster unseres Geistes.
Ist unser Geist lärmerfüllt,
dann ist es auch die Welt.
Ist unser Geist friedlich,
gilt das auch für die Welt.
Unseren Geist zu kennen ist darum genauso wichtig,
wie die Welt verändern zu wollen.“
ebenfalls von Haenim Sunim*


Wie kannst Du konkret mehr Stille und Entschleunigung in Deinen Alltag bringen?

Hier meine 7 Praxis-Tipps für mehr innere Ruhe in stressigen Zeiten:

1. Mein wichtigster Tipp: Schlafe ausreichend!
Schlaf hat immer Vorrang“, sagte schon Maharishi Mahesh Yogi selbst zu seinen eifrigsten Meditationsschülern. Schlaf ist für unser Nervensystem und die gesamte Gesundheit wichtiger, erholsamer als jede noch so wichtig oder verlockend erscheinende Tätigkeit…

Lass lieber etwas anderes ausfallen und hol Dir den Schlaf, den Dein Körper braucht. Danach sieht die ganze Welt schon anders aus!

2. Sitze still. Jeden Tag.
20 Minuten sind wunderbar. Doch selbst, wenn es nur ein paar Minuten sind: Jede Minute mehr wird ein Balsam für Deine Seele sein! Und ein großer Mehrwert für Deinen ganzen Tag! Deinen Geist aufräumen und Dein Herz erleichtern. Es ist eine Zeit „Nur für DICH!“

Ob Du es Meditation nennst. Oder Still sitzen. Nach Innen Sinken und Deine Gedanken einfach fließen lassen… Oder Deinen Körper in der Zeit achtsam spüren. Atem beobachten. Du kannst Dich auch dabei hinlegen (obwohl dann die „Gefahr“, dass der Körper auf „Schlafen“ schaltet, größer ist. Doch im Zweifel: siehe Punkt 1).

Meiner Erfahrung nach ist der Begriff, dem Du dem Ganzen gibst, nicht so wichtig: Hauptsache, Dein Nervensystem hat einen Moment der PAUSE. So hast Du Zeit zum Verarbeiten all der Eindrücke Deines Alltags.

Besonders, wenn Du zu den 20-25 % der Hochsensiblen Menschen gehörst, ist eine solche Praxis fast „lebensnotwendig“! 😉

Hier kannst Du Dich selbst testen: Bist Du hochsensibel?
Oder auch hier: Mach den Hochsensibel-Test!

3. Plane Zeiten des Nichts-Tuns!
Sie erquicken Körper und Seele. Es ist wieder wie damals als Kind: Du darfst spontan sein! Schauen, wonach Dir wirklich, wirklich ist! Und wenn Du GAR NIX machst und einfach rumliegst… – wie herrlich… – hat es mit Faulheit nichts zu tun! Es ist der Moment, in dem Du verarbeitest, auftankst, neue Inspirationen erhälst…

„Der ist kein freier Mensch, der sich nicht auch einmal dem Nichtstun hingeben kann.“
von Marcus Tullius Cicero

4. Glaube nicht Deine Gedanken!
Und mehr noch: Halte die Gedanken an! 
Versuche es zumindest. Wer bist Du zwischen den Gedanken? Wer wärst Du OHNE diese Gedanken?

Oder ohne einen bestimmten, besorgniserregenden Gedanken? Probiere es hiermit: The Work von Byron Katie! Ein geniales Tool mit nur 4 Fragen, um Deine Gedanken zu überprüfen. Und festzustellen, dass Du Dich in den meisten Fällen vor allen Dingen unglücklich „denkst“. Und es gar nicht die Umstände sind. Nie.

Fühle die Stille zwischen den Gedanken.

Lass Dich da „hineinfallen“. In den köstlichen Frieden des Nicht-Denkens…

Und ansonsten übe Dich hierin so oft Du kannst: Bei jedem Gedanken, der auftaucht (wirklich jedem!! Egal, wie REAL er sich Dir präsentiert!), sage Dir einfach kategorisch: „Es ist nur ein Gedanke!“. Und: „Ich glaube ihn jetzt einfach mal nicht!“

Du wirst erstaunt sein, was passiert! – und wie frei und unschuldig, wie glücklich Du Dich auf einmal fühlst! Wenn Du – vielleicht zum ersten Mal – aufhörst, all den Mist zu glauben, den Du den ganzen Tag denkst! 😉 Was für eine Befreiung!!! Ehrlich.

5. Lächele jeden Tag mindestens 60 Sekunden am Stück!
Alleine durch die Muskelbewegung in Deinem Gesicht, wird Dein Hirn dazu gebracht, gute Hormone auszuschütten, die Dich zu einem zufriedeneren und angenehmeren Menschen machen!

Sieh Dir diese superlustige Video dazu an! Das beste zu dem Thema:

Von Vera Birkenbihl. Da fängst Du schon beim Gucken mit dem „Üben“ an… 😉

6. Und wenn Du wirklich mal gar keine Zeit hast, dann probier es doch mal hiermit: Die Ein-Minuten-Meditation!

Sehr genial!!!! 😉

7. Oder Atme einfach ein, zwei oder drei Mal tief ein und aus. Und warte nach dem Ausatmen bis der Impuls zum nächsten Atemzug kommt. Mach es gleich JETZT. So viel Zeit muss sein!

Oder bevor Du ans Telefon gehst! 😉
Oder in die nächste Aufgabe.

Und das wichtigste immer: Lass es Dir gut gehen!
Unter allen Umständen!

Sei glücklich! Und genieße die Stille!
Immer wieder….

Von Herzen,
Elke

* Dieses abschließende – so wie die beiden obigen Zitate von Haenim Sunim – stammen aus seinem Bestseller „Die schönen Dinge siehst du nur, wenn du langsam gehst!“:

„Wenn alles um Dich herum in rasende Eile verfällt, dann halte inne und frage Dich: ‚Ist die Welt so hektisch oder ist es mein Geist?’…

Die Welt hat sich noch nie darüber beschwert, dass sie so betriebsam ist. (…) Wenn Dein Geist innehält, kommt auch die Welt zur Ruhe.“


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