Dehnungsschmerz als Psychotherapie

Mit dem Spagat zur inneren Balance

Seit einer Weile übe ich – und mit mir viele Yogaschüler – nun fast täglich den Spagat.

Die Idee war, eine sich selbst gesetzte Grenze zu überwinden. Dabei muss es gar nicht unbedingt der Spagat sein. Es könnte auch irgendeine andere – für einen selbst schwierige – Position sein. Die man mit wenig Aufwand einmal am Tag praktizieren kann, um darin allmählich weiterzukommen, seine Grenzen auszudehnen.

Zunächst als „lustige“ körperliche Grenzerweiterung gedacht, haben sich nun unterwegs noch völlig andere Segnungen aufgetan, die uns Spagatübenden unerwartet zuteil wurden… – wer hätte das gedacht!?

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Zuckerfreie Adventsleckereien – zwei Lieblingsrezepte

Zuckerfrei UND genussvoll durch die Feiertage!

Es ist tatsächlich möglich: mit diesen Leckereien können Sie auch Ihre Familie – und Ihre Kinder – überzeugen.

Beide Rezepte sind nicht nur zuckerfrei, sondern auch glutenfrei, vegan, bio und in Rohkostqualität (also nicht gebacken oder über 40° C erhitzt). Und v.a. sehr LECKER!

Wer bei meinem Workshop „Zuckerfreie Adventsleckereien“ Anfang Dezember dabei war oder in einer der letzten Yoga-Stunden vor Weihnachten, weiß schon, worum es geht… 😉 Auf vielfachen Wunsch kommen hier nun diese beiden Rezepte – ohne Zucker und ohne Backen:

1.) Lebkuchen

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Spagat lernen, 2. Woche

Heute ist Tag 14 des Spagatübens.

Und ich bin nicht alleine! Meine Yogaschüler machen mit. Teils im wöchentlichen Kurs, teils auch zu Hause… und sei es mit dem Argument: „Damit’s im Kurs nicht so weh tut…“ 😉

Wer macht noch mit? Welcher Herausforderung könnten Sie sich in Ihrem Leben stellen? Etwas, das Sie mit minimalem Aufwand (Prinzip der winzigen Schrittchen), aber täglichem Dranbleiben, über gar nicht allzu lange Zeit endlich einmal umsetzen könnten? Durch tägliche kleine, kleine Handlungen.

Der Spagat ist nur ein Symbol. Für die Machbarkeit von großen Veränderungen durch kleine Schritte… Welchen Spagat möchten Sie machen können?

In den ersten 10 Tagen habe ich den Spagat – alleine schon wegen der argen Schmeeeeerzen – nur wenige Sekunden täglich geübt. Morgens (meist im Bett) und abends auf dem Fußboden (Teppich), jeweils 30 – 60 Sekunden höchstens. Egal, wie stressig oder vollgepackt der Tag sonst war: das war gut machbar. Und tat auch gut.

Spannenderweise verwandelte sich schon nach ca. 6 Tagen der schreckliche Schmerz (auaaahhh!!) in einen sogar angenehmen, lustvollen Dehnungsschmerz. So wie man es sonst vielleicht aus seinen Lieblings-Yogapositionen kennt.

Seither sacke ich in der Übung tiefer und kann auch problemlos länger darin bleiben und mich in die Dehnung hineinentspannen.

Tipps zum Üben:

1.) Nur einen kurzen Reiz geben. Die ersten Tage sind hart. Für die meisten jedenfalls. Denn die betroffenen Muskeln (Psoas v.a.) sind bei den allermeisten von uns arg verkürzt. Bleiben Sie daher nur wenige Sekunden in der Haltung (oder machen Sie nur die Vorübung, siehe Punkt 2). Das genügt als Impuls völlig. Dieser erste kurze Reiz erinnert das Gewebe an sein Dasein. Wie ein erstes Anklopfen. So kann es sich allmählich öffnen. Lassen Sie jeden Ehrgeiz beiseite, insbesondere in den ersten Tagen!

2.) Als Vorübung empehle ich sehr den Drachen aus dem Yin Yoga. Üben Sie ihn in einer Variante, die angenehm ist. Sie können auch jederzeit zwischen verschiedenen Alternativen hin- und herwechseln. Bleiben Sie maximal 2 Minuten im Drachen, auch er kann zu Beginn sehr intensiv sein.

3.) Nehmen Sie sich alle Hilfsmittel dazu, die Sie finden können: für den Drachen ebenso wie für die Spagatübung! Kissen, Decken – stapeln Sie sich, was Sie brauchen unter den Schritt, betten Sie das hintere Knie angenehm. So, dass Sie sich in der Haltung in irgendeiner Weise entspannen können.

4.) Kommen Sie dann möglichst darin zur Ruhe und sei es nur für wenige Sekunden. Mit Unterstützung von Kissen, Decken und Ihren Händen, die Sie abstützen, geht das ganz gut. Atmen Sie ruhig und bewusst. Entspannen Sie sich hinein – so gut es möglich ist in dieser ungewohnten und zunächst etwas schmerzhaften Pose. Hinein in den Dehnungsschmerz, in die Herausforderung. Atmen Sie in die gedehnte Stelle und mit dem Ausatmen lassen Sie looos. Nehmen Sie Ihren Körper von innen wahr. Wenige Sekunden oder max. 2 Minuten, das reicht völlig!

5.) Schon nach wenigen Tagen kann man fühlen, dass der verkürzte Psoas erst allmählich „aufgeweicht“ werden musste. Die ersten Erfolge zeigen sich! Es kann bei jedem unterschiedlich sein, bei mir war es so dass ich an Tag 4 ca. zum ersten Mal das vordere Bein ausstrecken konnte. Und ca. an Tag 6 begann der schreckliche Schmerz sich in einen angenehmen, lustvollen zu verwandeln. Seither komme ich seitlich mit den Händen zum Boden und kann auch – in angenehmer Weise – länger in der Haltung bleiben.

6.) Zur Erinnerung: Auch andere Aus-„Dehnungen“ in Ihrem Leben sind als Challenge (Übungsprogramm) zur Grenzerweiterung denkbar. Es muss kein Spagat sein. Es muss auch gar nichts Körperliches sein. Es könnte auch der Papierstapel auf dem Schreibtisch sein: Jeden Tag EIN Blatt ablegen… bis er abgetragen ist.

Oder eine andere Körper-Ausdehnung, nach der Sie sich schon länger sehnen.

Tipp für eine Alternative: Zwei Yogaschülerinnen haben angeregt, sie würden lieber als Spagat einfach einmal lernen, in einem guten Schneidersitz zu sitzen. Oder andere im Lotus/halben Lotus. Das ist eine wunderbare Idee. Man kann dabei genauso vorgehen wie oben beschrieben. Als Übungen ist dafür alles geeignet, was die Hüften öffnet. Denn es ist lediglich eine Frage der Hüften, nicht der Knie, wie manchmal fälschlicherweise angenommen wird!

Man könnte hierfür täglich beispielsweise den Schmetterling üben. Am besten als Yin-Yoga-Position: dabei ist der Rücken rund und entspannt. Beine/Hüften UND Rücken bekommen eine Dehnung. Auch sehr empfehlenswert ist die Variante an der Wand, da man dabei gleichzeitig gut entspannen kann. Auch Grätsche an der Wand ist hilfreich und man kann minütlich beobachten, wie die Beine tiefer sacken, der Körper sich allmählich öffnet.

Hier kommt mein aktueller Spagat aus Woche 2:

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Das Foto ist von Dienstag (12. Tag des Spagat-Übens: 26.11.2013).

Finde, man sieht schon die Fortschritte zum Anfang, oder? Das vordere Bein z.B. ist jetzt gestreckt, was vorher nicht ging – und das nach so kurzer Zeit… Bin verblüfft. Das macht echt Laune und motiviert zum Weitermachen…

Ich bin sicher, Sie haben ähnliche Erfolge mit Ihrer jeweiligen Übung – alleine durch tägliches Dranbleiben und sei es in noch so kleinen Schrittchen.

Viel Freude beim weiteren Ausdehnen Ihres (Lebens-)Spielraums!

Herausforderung: Spagat lernen!

Kennen Sie das? … Jahr für Jahr richtet man sich mehr und mehr in den eigenen – stetig enger werdenden – körperlichen Grenzen ein. Akzeptiert sie. Zipperlein kommen dazu. Man lebt damit.

… und sagt damit doch indirekt „ja“ zum Alterungsprozess und allmählichen Rückbau…

Auch in anderen Bereichen trifft das zu: die Flexibilität nimmt ab. Bestimmte Dinge müssen immer genau SO ablaufen…, Glaubenssätze verfestigen sich („Das kann ich nicht – das konnte ich noch nie“), Umstände (wie Wohnort, Beruf, Partnerschaft) lassen sich (so macht man es sich glauben…) nicht mehr so leicht ändern.

Immer mehr Grenzen in Ihrem Leben zu akzeptieren, bedeudet, dass Sie sich selbst Stück für Stück einengen. Sich Ihre eigene Freiheit und Entwicklungsfähigkeit entziehen.

Und genau DAS lässt einen allmählich alt und lustlos werden. Leidenschaft geht verloren.  Und mit ihr geht auch Ihre leuchtende Schönheit – die immer von INNEN kommen – dahin!

Oder einmal positiv ausgedrückt:

Ich bin der festen Überzeugung, dass einen nichts glücklicher und schöner macht, als immer wieder Grenzen zu überwinden, weiter zu wachsen und zu lernen! 

Mein Vorschlag: Nehmen Sie wahr, wo Sie sich be-grenzen. Wählen Sie EINE Grenze in Ihrem Leben aus und verschieben Sie sie stetig – gemeinsam mit mir und anderen!

Ich nehme die folgende Herausforderung an: ich möchte ab sofort Spagat lernen. – Spagat konnte ich noch nie, nicht als Jugendliche und auch heute nicht – trotz Yoga…

Meine Tochter (6) hatte dieselbe Idee. So sind wir schon zu zweit. Sie übt den Herrenspagat (Seitenspagat) und ich den Damenspagat (Querspagat).

In den nächsten Tagen möchte ich auch die Teilnehmer meiner Yogakurse mit einbeziehen. Dann können wir alle gemeinsam täglich/wöchentlich üben…

Wer macht noch mit? Haben Sie auch Lust, (wieder) einmal Spagat zu können?

Warum Spagat?

– Weil es nicht allzu ernst ist – es wäre kein Problem auch ohne Spagat weiterzuleben. Daher ist es eher locker und unterhaltsam.

– Das Gefühl, etwas zu erreichen, was man noch nie in seinem Leben konnte, (oder nur vor langer Zeit…) ist unglaublich beflügelnd. Auch die einzelnen Etappten (jeden Tag ein Stückchen tiefer zu kommen…) machen Laune.

– Ein kleineres Ziel zu wählen, beschert einem ein schnelleres Erfolgserlebnis und inspiriert  für weitere, größere Projekte. Nun mag Spagat dem ein oder anderen nicht gerade als „kleineres“ Ziel erscheinen (oder dem nächsten vielleicht als „zu leicht“) … und es ist auch völlig unbedeutend, ob man „Spagat“ wählt oder „Liegestützen“ oder „Schreibtisch aufräumen“…. oder Lust hat, andere eigene Wachstumsgrenzen einmal zu überschreiten, die man bislang als gegeben akzeptiert …

Vielleicht haben Sie ja Lust auf eines dieser Dinge…: In der Vorwärtsbeuge mit den Händen zu den Füßen kommen/dem Kopf zu den Knien, Kopfstand lernen, Handstand lernen, tägliche Sonnengrüße, Joggen gehen… oder nicht-körperlich: Schreibtisch aufräumen und frei halten, einen Schrank ausmisten (täglich eine Schublade), sich bei Verwandten & Freunden melden, täglich mit dem eigenen Kind spielen (dem echten oder dem „inneren“ ;-)), jeden Tag einen grünen Smoothie mixen, etc.

– Wir können jeden Tag in ganz kleinen Schritten vorangehen: täglich 1- 2 x nur für ein paar Minuten oder sogar nur ein paar Atemzüge in die Haltung gehen, bringt schon sichtbare Fortschritte. Wenn es etwas leichter geworden ist, kann man länger darin bleiben und im Yin-Yoga-Stil üben (Hilfsmittel dazu nehmen, in der Haltung ganz still werden, reinentspannen, länger halten (3 oder 5 Minuten oder länger)…).  

Die von mir gewählte Challenge (= Herausforderung):

„Spagat lernen“

1. Woche

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Aktuelles Maximum an Dehnung zu Beginn der Challenge.

Mal sehen, wie sich das weiterentwickelt…

Wer macht mit?

Manche sind da wohl schon ein bisschen weiter… (seeehr cooles Video!! UNBEDINGT ansehen!! – lohnt sich als Ermutigung…):

 

 

Wie das Überwinden von Grenzen Sie gesund, schön und jugendlich machen kann!

Was uns alt fühlen lässt, sind nicht vor allem die Knochen und Gelenke… Oder irgendwelche Zipperlein…

Sondern ein Geist, der bereits aufgegeben hat. Der sich auf irgendeiner Ebene dem Alterungsprozess hingegeben hat, und sei es aus Resignation oder weil alle drum herum es tun. Wie oft höre ich Menschen Mitte Dreißig sagen: „Naja, das kommt sicher vom Alter. Ich gehe ja schon auf die Vierzig zu….“. Hallo!!!! Vierzig??? Es gibt Menschen, die sind 80, 90, 100 – also weit mehr als DOPPELT so alt und fühlen sich noch fitter und beweglicher, körperlich wie geistig. Zugegeben, es ist nicht an der Tagesordnung, glücklich herumturnende Hundertjährige um sich zu haben, die einen diesbezüglich ermutigen würden. Aber nur weil es dieses kollektive Siechtums-Akzeptanz gibt, heißt es nicht, dass das für uns Menschen „so gedacht ist“. Und man da „halt nix dran machen kann“. Wo unser Herz doch angeblich organisch 180 Jahre alt werden kann…

Alleine dieses Bild einer 90-Jährigen hat mich wieder einmal unglaublich inspiriert:

Phyllis Sues
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Tägliche Bewegung und eine vitalstoffreiche Ernährung sind hierfür wichtige Schlüssel. Klar. Gerade die Bedeutung von Fitness beschreibt auch Phyllis Sues sehr anschaulich…

Und doch, glaube ich – die auch ich mich täglich mit beidem befasse – nicht, dass es DAS Rezept für Schönheit und Jugend alleine auf Körperebene gibt.

Der Geist zieht den Karren. Und letztlich sind wir erst für eine Ernährungsumstellung und intensive Arbeit an unserem Körper bereit, wenn wir es innen drin sind. Und dann ist es auch keine „Pflicht“ mehr, sondern eine große Freude… 😉

Doch wie soll so ein Geist beschaffen sein?

Ich glaube, es ist die innere Haltung, Grenzen einfach nicht als „gegeben“ zu akzeptieren. Oder, wenn man Grenzen im Denken feststellt, sie langsam wieder auszuweiten. Wie beim Yoga mit dem Dehnungsschmerz. Dieser Widerstand, auf den man körperlich stößt,  ist eine Grenze, die man einhalten kann („Naja, bin halt keine 20 mehr…“) und eher mutlos an ihr entlanghangelnd herumüben kann (wenn überhaupt!)… oder aber die man entschlossen überwindet! Mit Freude, Lust und einer Geistkraft, die nicht akzeptiert, dass man Dinge nicht auch mit 50 oder 70 noch lernen, neu beginnen und erreichen kann.

Wer hinnimmt, dass sein Spielraum stetig enger wird, altert schneller, glaube ich. Nicht selten sieht man auch, dass körperliches Steifwerden über die Jahre auch mit einer immer starrer werdenden Geisteshaltung einhergeht. Aber – und das ist das Gute daran: dieser Spielraum lässt sich ja jeder Zeit auch wieder erweitern!

Wenn es kein Wachstum, keine weitere Chance, nicht mehr das Gefühl „unbegrenzter Möglichkeiten“ gibt, dann ist das Leben zu Ende. Und der Körper beginnt mit dem Abbau. Nur natürlich.

Das, was Jugend und Schönheit, meiner Meinung nach, ausmachen, ist in Wahrheit der Rausch am Leben. Begeisterung, Leidenschaft und der Glaube, die Welt verändern zu können. Wirklich etwas bewegen zu können – oder zumindest den Teil, der einen selbst betrifft… 😉 Aus einem großen Topf das Schönste und Beste auswählen und beinah alles erreichen zu können. DAS ist Jugend! Oder? Können Sie sich noch an solche Gefühle und Glückszustände erinnern?

Damals gab es keinen Gedanken an Aufgeben, an Begrenztheit oder dauerhafte Zipperlein. Die Lustlosigkeit hatte sich noch nicht breit gemacht. Das „Geht-Nicht“, auf das wir heutzutage an allen Ecken und Enden, innerlich wie äußerlich, stoßen, hatte noch nicht überhand genommen.

Unterhalten Sie sich mit einem Zwanzigjährigen und Sie werden feststellen, wie oft Sie „ja, aber“ und „das geht nun mal nicht so“ und „meine Erfahrung ist da anders“ sagen werden und noch häufiger „wart mal ab, wir sprechen uns in 10 Jahren wieder“ denken und es nicht sagen werden… DANN spätestens wissen Sie, wo Ihre Grenzen (im Denken) sind.

Sie fühlen sich vielleicht vernünftiger, lebenserfahrener und haben ein überlegenes Lächeln.

Aber wer von beiden hat das größere Strahlen in den Augen? Wer leuchtet noch aus allen Poren? Und wer hat ganz bestimmt den gesünderen und jugendlicheren Körper? …

Der Unterschied zwischen der 90-Jährigen, die Spagat kann und den Pfau aus dem Yoga perfekt praktiziert…

Phyllis Sues, mit 90 Jahren im Pfau
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Phyllis Sues, mit 90 Jahren im Pfau

… und mir, die ich beides mit 36 Jahren nicht kann – und das als Yogalehrerin… 😉 liegt weder am Alter – hey, die Frau ist 54 Jahre älter, alleine die Differenz an Jahren zwischen uns kann ich kaum überblicken!! – und auch kaum an meinem Körper, der das nicht mehr lernen könnte… Sondern einzig daran, dass ich es bisher nicht getan habe. Ich habe meine Grenze irgendwie akzeptiert… Mich damit arrangiert.

Aber wie aufregend ist es, eine bisher gegebene Grenze nicht mehr zu akzeptieren und zu sagen: Hey, wie wäre es, das mal in Angriff zu nehmen? Den Pfau, den Spagat zu lernen. Was macht das alleine für einen Energiestoß im Denken? Welche Vorfreude auf die Erweiterung meiner Möglichkeiten…

Und genauso gilt es doch auch für alle Ziele: ob es ein körperliches ist (wie eben Handstand oder Spagat), ein Ernährungziel (z.B. eine Woche, oder länger, ohne Zucker), eines für den Kopf (wie eine neue Sprache zu lernen), sich einen Herzenswunsch zu erfüllen (eine Fernreise unternehmen, ein Instrument lernen o.ä.), eine Altlast über Bord zu werfen (Keller ausmisten…) oder ein größeres anstehendes Ziel (wie „berufliche Veränderung“) (in kleinere Steps zu zerlegt) endlich anzugehen, die beglückende und damit verjüngende Wirkung ist ähnlich.

Selbst, wenn man auch ohne all das weiterleben könnte. Doch, was sind das für Glücksgefühle, wenn man solche als nicht mehr möglich geglaubten Dinge plötzlich einfach tut? Diese Grenze(n) überschreitet…

Ich glaube, es gibt kaum etwas Inspirierenderes und Verjüngenderes.

Das Gegenteil wäre, stehenzubleiben. Und Stillstand bedeutet immer Ende und Tod. Egal, in welchem Lebensalter.

Warum sollte auch ein Körper, in dem ein Geist sitzt, der mit allem „schon fertig“ ist, noch weiterleben wollen? Wozu? Der sukzessive Rückbau (Krankheit, Degeneration und Alterung) ist dann ja nur konsequent…

Leben heißt Entwicklung. Und Wachstum. Über die eigenen Grenzen hinaus. Sie aufspüren und sprengen. Im Denken und im Handeln. Immer weiter… Nie endend.

Ich glaube sehr an das Prinzip „Geht nicht gibt’s nicht.“ Die Grenzen sind immer nur in uns.

Welche Grenzen setzen Sie sich? Vielleicht sogar ganz unbewusst? In Ihren Beziehungen? Beruflich? Finanziell? Was Reisen angeht? Oder Ihre Wohnsituation? Ihre Freundschaften? Ihre eigene Schönheit und Jugendlichkeit? Glauben Sie, dass Sie in diesen Bereichen noch in sehr viele größere Dimensionen wachsen können? Oder sind Sie „zufrieden“ mit dem, was Sie haben…..

Wie sehen Sie Ihre Möglichkeiten, in dieser Welt zu wirken und tatsächlich etwas zu bewegen? Glauben Sie daran? Oder denken auch Sie, das wäre mehr was „für die anderen“? Oder für später irgendwann mal? Wenn überhaupt…

Welche Grenzen würde es lohnen, zu überwinden? Und wenn sie noch so klein sind?

Wie wäre es z.B. mit Spagat lernen…?

Genau das habe ich mir nun an dieser Stelle gemeinsam mit meiner Tochter (6) vorgenommen! Ich werde das auch in meinen Yogakursen vorschlagen – mit mehreren Menschen zusammen macht es noch mehr Freude… So können wir das als gemeinsame Challenge in den nächsten Wochen und Monaten angehen und in diesem – kleinen – Bereich unsere Grenzen allmählich erweitern…

Und somit ein Zeichen setzen für unsere eigene Wandlungs- und Wachstumsfähigkeit als Menschen!

Ich freue mich schon drauf!

🙂

 

Yoga-Wochenende in der Eifel, 11. – 13.10.2013

Entspannung, Yoga und Zeit für Dich

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An diesem Wochenende kannst Du…

einen „Wohlfühlkurzurlaub“ mitten in der Natur verbringen,
… in die gemütliche Atmosphäre des Bio-Holz-Seminarhauses Jonathan eintauchen,
Yoga vertiefen und intensivieren oder (näher) kennenlernen,
Atemübungen für sofortige innere Ruhe erleben,
… Zeit für Meditation und Stille genießen,

Yin Yoga kennenlernen, das tiefe Entspannung und Reinigung besonders unterstützt,
… sowie Übungen, die Körper & Geist anregen, um Dich erfrischt und verjüngt zu fühlen,
… die Tiefenentspannungstechnik Yoga-Nidra erleben – und andere Tipps für Entspannung im Alltag – und nach Hause mitnehmen,
… neue Inspiration aus Deiner inneren Kraftquelle schöpfen,
liebe Menschen treffen,
… Dich mit leckerem vegetarisch/veganem Bio-Essen verwöhnen lassen,
… inklusive Grünem Smoothie zum Frühstück (optional), – und Mini-Smoothie-Workshop,
… auf Wunsch viele Informationen rund um Yoga, Entspannung, Smoothies, Wildkräutern und vitalstoffreicher Ernährung erhalten,
… wenn Du möchtest, zustätzlich eine Massage genießen oder die Sauna,
… Spaziergänge in der Natur unternehmen,
… oder einen Tee bei netten Gesprächen am offenen Kamin trinken…

Kamin Seminarhaus Jonathan

Das Yoga-Wochenende ist für Dich geeignet:
– sowohl wenn Du Yoga noch nicht kennst
–> da wir ein sanftes Yoga praktizieren und Du so gut den Einstieg findest,

– als auch, wenn Du schon länger Yoga machst
–> Deine Erfahrungen kannst Du hier intensivieren und vertiefen,

– wenn Du auf neue Gedanken kommen
– oder Dich wieder an Deine innere Mitte anbinden möchtest,

– wenn Du Dich nach Tiefe, Stille und Innerlichkeit sehnst,
– wenn Du mit einer Freundin, einem Freund oder Deinem Partner etwas schönes Gemeinsames erleben möchtest,
– wenn Du andere, aufgeschlossene Menschen treffen möchtest, um in der Gruppe Yoga und Meditation zu erfahren,
– wenn Du einfach ein erholsames Wellness-Wochenende in der Natur verbringen möchtest.

Es ist nicht für Dich geeignet:
– bei akuten physischen oder psychischen Beschwerden (bitte sprich mich an, wenn Du unsicher bist, denn bei vielen körperlichen Einschränkungen, kann, sofern mit dem Arzt abgeklärt, auch noch sehr gut Yoga geübt werden, dafür gibt es individuelle Übungen),
– wenn Du in erster Linie Workout im Yoga suchst, da wir zwar auch herausforderndere Übungen machen, aber v.a. die Entspannung und bewusst auch die Stille im Vordergrund stehen.

Seminarhaus Jonathan, von außen

Das Seminarhaus Jonathan ist ein optimaler Platz für Yoga, Ruhe und ganzheitliche Ernährung: mitten in der Natur gelegen (auf einem Hochplateau nahe der Mosel, bei Cochem) kann man sich dorthin wunderbar zurückziehen.

Hier nochmal alles im Überblick:

Yoga-Wochenende in der Eifel

Wann? 11. – 13.10.2013
Uhrzeiten? Freitags, Ankunft zw. 15 und 17.30 Uhr, Beginn: 18 Uhr mit der 1. Yogastunde, Abendessen 19.30 Uhr (auch eine spätere Ankunft am Freitag ist möglich). Sonntags, Abreise ab ca. 15 Uhr

Wo? Seminarhaus Jonathan, Pfalzerhof 1, 56812 Valwigerberg
Anreise? die Anreise erfolgt selbständig; gerne bin ich beim Organisieren von Fahrgemeinschaften behilflich.
Fahrtzeit? z.B. von Lohmar/Rösrath mit dem Auto: ca. 1,5 Stunden. Einen Bahnhof gibt es in Cochem auch. Abholung möglich.

Preis? 257 € alles inklusive (Kursgebühr, Essen, Unterbringung im Doppel-, Drei- oder Vierbettzimmer, je nach Gruppengröße)
auch Einzel-, bzw. Doppelzimmer gegen Aufschlag (von 30, bzw. 15 €) möglich (zumindest solange der „Vorrat“ reicht)

Besonderheiten? Wünsche? Unverträglichkeiten? Sprich mich einfach an! Wir können vieles berücksichtigen.

Anmeldung? Bei mir per mail oder Telefon: 02247 300 002 / elke_schenkmann@yahoo.de  oder über die Yogawebsite: www.tempelglück.de

Ich freue mich sehr auf das gemeinsame Wochenende!

Liebe Grüße
Elke

Tara

Glücklich ohne Zucker – auch an Ostern und Weihnachten

Zucker ist schädlich für unsere Knochen, Zähne, Haut, Organe… – gerade auch für die Kinder, die ja noch im Wachstum sind.

Aber man möchte sich doch auch nicht jeden Spaß verderben lassen… und auf ALLES verzichten! Wie kann man Genuss und Gesundheit verbinden? Hier ein paar Anregungen:

Zuckerfreier Ostertisch - Schokihase mit SteviaEin zuckerfreier Ostertisch: der Schokohase ist mit Stevia gesüßt. Hier zu beziehen.

rohköstliche Osterleckereien - nur mit Rosinenpaste gesüßt

Roh-Vegane selbstgemachte „Ostereierchen“ statt bunte, kleine Schokoeier…
(auf der Basis von Sonnenblumenkernen, Datteln, Kokos, Schoko etc.)

Osterhase (sieht ungewollterweise ein bisschen wie das Häschen von Hello Kitty aus….) – roh-vegan, mit Datteln und Rosinen gesüßt, im Dörrgerät getrocknet … yammieh!

Schoko-Crème-Torte - roh-vegan & zuckerfrei

roh-vegane Schoko-Crème-Ostertorte (u.a. mit Avokado & rohem Kakao) – mit Rosinenpaste und Datteln gesüßt. Und Schokoglasur auf Mandel-Dattel-Boden… zum Reinsetzen, wirklich!!!! Nach dem Rezept „Glücksbombe“ von Teresa-Maria-Sura aus „Das kleine Handbuch der rohköstlich gesunden Kuchen und Kekse“

Erinnerungen ans Büffet der Yoga-Weihnachtsfeier am 21.12.2012:

Fruchtlederröllchen mit Mandelmusfüllung - rohköstlich und ohne ZuckerDSC00888

Pistazien-Cranberry-Kekse

Pistazien-Cranberry-Kekse

Cranberry-Pistazen-Kekse: mmmhhh!!! – nach einer Rezeptempfehlung von Silke Rosenbusch, „Rohe Lust“.

Weihnachts"bäckerei" - roh und zuckerfreiIMG_9946DSC00889DSC00890DSC00880DSC00879

Wer noch tiefer einsteigen will: hin und wieder gebe ich dazu Vorträge und Workshops. Aktuelle Termine finden Sie auf meiner Website.

Mit vielen Infos, Tipps & Leckereien, wie zuckerfreie/-reduzierte Ernährung für Sie und Ihre Kinder mit großem Genuss funktionieren kann.

Zucker, die Volksdroge Nr. 1. – wie Ihre Gesundheit, Schönheit und Stimmung von einem Leben mit weniger Zucker profitieren können!

Erfahren Sie: Warum genau ist Zucker eigentlich so schädlich? Welche Krankheiten ließen sich vermeiden? Wo ist er überall drin? Kann man wirklich ohne leben? Und meine Kinder? Welche Alternativen sind okay?

Anmeldung: bei Elke Schenkmann, 02247 300 002, www.tempelglück.de

 

 

7 Tipps bei Heuschnupfen

Erst mal die gute Nachricht: Heuschnupfen ist therapierbar!

1.) Die meisten Allergien kommen von der Ernährung
Da beinahe alle Allergien ihren Anfang im Darm nehmen und auch dort „aufgeräumt“ werden können, lohnt es sich, einen Blick auf die Ernährung zu werfen. Punkt EINS: lassen Sie den Zucker – zumindest in der Heuschnupfenzeit – komplett weg! Das bringt bei vielen Menschen innerhalb weniger Tage eine schnelle Erleichterung. Achtung: a) auch z.B. Rohrohrzucker aus dem Bioladen ist Zucker! Und b) versteckt sich Zucker auch in Fertigprodukten, Soßen, Aufstrichen, Ketchup und Co. Falls Sie es noch genauer wissen möchten und süße Alternativen mal selbst schmecken und ihre Vor- und Nachteile kennenlernen wollen: am Mittwoch, den 19.06.2013, 19.30 Uhr, gibt es dazu, aufgrund der großen Nachfrage, zum 2. Mal meinen Vortrag „Glücklich ohne Zucker“ (im Bioladen von Gabriele Goldhorn, in Eitorf). Inklusive umfangreichem Skript, Rezepten und allerlei Tipps…. und der Möglichkeit, zum günstigen Preis Xylit & andere tolle Alternativen gleich versandkostenfrei mitzunehmen …

Auch Milchprodukte sind ganz vorne auf der Liste der starken Allergieauslöser. Was in meinen Augen nicht völlig verwunderlich ist: was genau soll unser Körper auch auf Dauer mit der Babynahrung kleiner Kühe anfangen? Und das Tag für Tag, Jahr für Jahr. Nicht mal Kühe könnten das ihr Leben lang… Irgendwann wehrt unser System sich. Tipp: zumindest in der Heuschnupfenzeit Milchprodukte, v.a. Käse, weglassen. Butter ist in dieser Hinsicht am unproblematischsten. Viele schaffen es, allein mit einer veganer Ernährung – zumindest in der kritischen Phase – komplett ohne Medikamente auszukommen. Hier das großartigste Vegan-Kochbuch aller Zeiten (von Attila Hildmann), das selbst den größten Fleisch- und Käsefan begeistern wird.

Auch lohnt es sich, evtl. prüfen zu lassen, ob noch andere Unverträglichkeiten – gegen z.T. ganz banale Lebensmittel des täglichen Lebens – vorliegen. Wenn das Immunsystem damit nämlich überlastet ist, kommt es leicht zu den Symptomen der unterschiedlichsten Art, wie eben auch Heuschnupfen. Hier ein sehr guter, professioneller Anbieter dafür – mit wunderbarer, umfassender Beratung – die machen zudem selbst Yoga 😉 und gehen sehr ganzheitlich an das Thema heran: Das Cyto-Labor.

2.) Histamin im Körper reduzieren
Lassen Sie Lebensmittel weg, die Histamin freisetzen oder reduzieren Sie sie in der kritischen Zeit. Dazu gehören: Kakao, Schokolade, Ananas, Avocado, Banane, Birne, Pflaumen, Papaya, Kiwi, Erdbeeren, Himbeeren, Walnüsse, Cashewnüsse, Tomaten, Hülsenfrüchte, Weizenkeime, Fruchtsäfte, Champignons sowie Zusatzstoffe wie Nitrite, Glutamat etc. –> Hingegen senken Vitamin C, Vitamin B2, Vitamin B6, Kalzium, Magnesium und Zink den Histaminspiegel wieder und werden empfohlen, täglich einzunehmen.

3.) Entspannung
Bei allergischen Reaktionen ist im Körper etwas stark in Aufruhr. Alles, was tiefe Entspannung unterstützt, ist in dieser Zeit förderlich. Genügend Schlaf, Erholung für Geist und Zellen, Tiefenentspannungstechniken, wie z.B. Yoga Nidra, Meditation und natürlich Yoga. Das entspannende Yin Yoga mehr als Power-Yang Yoga… 😉

4.) Effektive Mikroorganismen (EM)
EM ist ein unglaubliche Sache (und nein, es hat nichts mit Fußball zu tun!) – es ist eine ausbalancierte Kombination aus „guten“ Mikroorganismen (Milchsäurebakterien etc.), die überall, wo sie hinkommen, „aufräumen“ – d.h. auch im Darm für Ordnung sorgen. Sie kommen ganz normal in der Natur vor, werden hier nur gezielt eingesetzt. In einem EM-Milieu haben beispielsweise Krankheitskeime, Fäulnis, Schimmel und ungute Bakterienstämme keine Chance. EM wird auch in der Landwirtschaft, im Haushalt, für die Umwelt etc. eingesetzt… Ein gesunder Darm mit den „richtigen Mikroorganismen“ als Helfern ist einfach stabiler gegen Allergien gewappnet als einer, in dem es chaotisch zugeht und ungute Kulturen wuchern! Siehe Punkt 1. Ich kenne viele, die EM in der Heuschnupfenzeit täglich einnehmen und damit sehr gute Erfolge haben: z.B. eine Kappe auf ein Glas Wasser. Hier gibt’s weitere Infos zu EM.

5.) Basisches Milieu
Sorgen Sie für ein möglichst basisches Milieu im Körper. Alles, was zu Übersäuerung führt, ist ungünstig. Dazu gehören u.a.: Stress, Kaffee, Alkohol, Fleisch, Medikamente, Kohlensäure und eben auch Zucker (siehe Punkt 1)… All das entzieht dem Körper, um die Säure zu neutralisieren, viele wichtige Mineralien, die zu einem guten Funktionieren des Immunsystems unentbehrlich sind. Basische Ernährung hilft Ihnen hier enorm! Auch bei vielen anderen Symptomen und dem allgemeinen Glückslevel! 😉 Denn basisch macht happy!

6.) Grünzeug – und v.a. die wunderbaren Wildkräuter
GRÜNE Blätter (chlorophyllhaltig) machen den Körper z.B. stark basisch. Zudem enthalten sie viele wichtige Vitalstoffe und Mineralien. Die wildwachsenden (Un!)Kräuter im Garten (wie Brennessel, Giersch, etc.) enthalten besonders große Megen davon. Sie haben überdies eine äußerst heilkräftige Wirkung und sind obendrein noch kostenlos. Ich selbst schwöre in dem Zusammenhang auf Grüne Smoothies, die perfekt geeignet sind, um all diese Nährstoffe dem Körper in voller Gänze und schnell zur Verfügung zu stellen, auch in größeren Mengen. Wofür grüne Smoothies noch gut sind, wie man sie herstellt, wie sie schmecken können und welche wunderbaren Wildkräuter man dafür nehmen kann, zeige ich u.a. auch im folgenden Workshop: „Grüne Smoothies und Wildkräuter“, 27.04.2013, 10 – 14 Uhr, http://www.tempelglück.de/ – aber auch „in klein“ beim Yoga-Wochenende in der Eifel, 03.- 05.2013.

7) Visualisierung / Gebet
Vielleicht mag das „esoterisch“ anmuten, aber inzwischen proklamiert es auch die Quantenphysik: der Geist ist viel mächtiger als gemeinhin angenommen. D.h. unsere Gedankenausrichtung entspricht einer ganz realen Frequenz, die die Vorgänge der Umgebung in großem Maße beeinflusst. Somit kann der Geist auch Ihren Körper „programmieren“. Praktisch umgesetzt bedeutet das, Sie können sich immer wieder bildhaft vorstellen, wie Sie glücklich und entspannt durch den Frühling gehen. Wie Ihr Immunsystem die Pollen als das nimmt, was sie in Wirklichkeit sind: Samen von Pflanzen, die Ihnen NICHTS anhaben können und gegen die Ihr Körper sich mitnichten wehren muss. Er kann wieder lernen, sich vollkommen zu entspannen.

Ich bin allgemein nicht dafür, sich gegen Pollen abzuschirmen, sondern dem Körper wieder die „Wahrheit“ zu zeigen. Und die Natürlichkeit der Dinge. Er KANN vollständig heilen.

Es lebe unser Immunsystem, das alles in den Griff bekommen kann, wenn wir ihm die Möglichkeit dazu geben!

Gute Heilung und Entspannung Ihnen ALLEN!

Wie Sie Stress in Kürze reduzieren können

Wichtig: Versuchen Sie nicht gleich alle auf einmal umzusetzen! Suchen Sie sich am besten nur einen einzigen Punkt heraus (max. 3) und setzen Sie nur diese eine Sache einen Monat lang konsequent um. So können Sie tatsächlich eine neue Gewohnheit in Ihr Leben bringen und es anders ausrichten. Und bei Bedarf später weitere Punkte dazu nehmen.

1.) Genügend Schlaf
Schlafen Sie so viel Sie können – Schlaf ist eine ganz wunderbare Nervenmedizin (und Schönheitskur…), die von vielen unterschätzt wird… Denn das Verjüngungs- und Abnehmhormon HGH (Human Growth Hormon) wird in den größten Mengen im Schlaf ausgeschüttet. 😉 Es repariert den Körper zudem von innen.

2.) Immer wieder Pausen machen & achtsam sein – üben Sie sich in der Kunst, Pausen einzulegen, zu genießen, den Körper und die Umgebung wieder bewusst wahrzunehmen, nach innen zu spüren… Auch wenn alle Welt laut ist…

3.) Atmen (Pranayama) – Atmen Sie immer mal wieder am Tag tief ein und aus. z.B. 3 Mal ein und aus, wann immer Sie daran denken, oder nehmen Sie sich 1-2 Minunten und atmen Sie von 12 bis 0 rückwärts: 12 Ein- und Ausatmen, 11 Ein- und Austmen usw…. welche Stille da entsteht! Sie werden sofort eine Wirkung spüren…. Sofort ist da mehr Präsenz, mehr Wachheit. Für Ihr Inneres, für das Leben, für das JETZT… innen und außen… Bevor Sie eine Entscheidung treffen, bevor Sie ans Telefon gehen, während Sie jemandem zuhören, bevor Sie reflexartig zum Kühlschrank gehen, den Fernseher anschalten… – ATMEN Sie. Bewusstes und tiefes Atmen fokussiert, reinigt und beruhigt. Es lässt Sie innehalten bevor Sie unüberlegt in die nächste Handlung springen. Und versorgt Sie mit lebenswichitgem Sauerstoff und neues Lebensenergie.

Und mal ehrlich: 1-2 Minuten hat man IMMER! Da zählt keine Ausrede. Auch nicht am stressigsten Tag!

4.) Meditation, meditieren Sie jeden Tag. Meditation schließt Sie an Ihren inneren Kreativstrom an. Das gibt Ihnen innere Kraft und Stärke, neue Klarheit und Selbstvertrauen, aus Ihrer Mitte heraus. Neue Ideen, Lösungsansätze und manchmal richtig gute Visionen tauchen – wie von selbst – in Ihnen auf. Wenn Sie dem Geist nur einmal die Gelegenheit geben … und ihm mal – für einige Minuten – keine äußere Beschäftigung und Anregung geben… wow!!
Meditation ist eine tägliche Praxis. Schließen Sie Ihre Augen… dann lassen Sie den Gedanken freien Lauf oder beobachten Sie den Atem oder nehmen eine CD, ein Buch mit Anleitung oder versuchen einfach mal der Stille in Ihnen und um Sie her zu lauschen, den weiten Raum wahrzunehmen, in dem DAS alles hier stattfindet… oder vielleicht das helle Licht in Ihrem Innern, das Ihr Lebensfunken ist. Jenes Licht, das von allem anderen unberührt ist… oder oder…

5.) Beten, Dankbarkeit. Man kann sogar beten, wenn man gar nicht gläubig ist. Beten ist gewissermaßen auch eine Haltung. Für mich in allererster Linie eine Haltung der Dankbarkeit. Wenn ich abends am Bett mit meiner Tochter bete, dann sprechen wir alles aus, wofür wir dankbar sind. Danach ist man glücklich. Man fühlt sich reich beschenkt und bedacht. Und wer außerdem noch an das Gesetz der Anziehung glaubt, der erfährt in seinem Leben, dass er von dem, auf das er seine Aufmerksamkeit lenkt, immer noch mehr erhält… Wenn Sie Ihr Leben oder das aktuelle „Problem“ dann noch in Gottes Hände legen mögen, umso besser. Es kann wunderbar erleichternd, befreiend und hilfreich sein. Gerade, wenn es hoch hergeht und man nicht weiß, wie man etwas „alleine“ schaffen soll… Ich selbst liebe das und übergebe die Führung gerne an qualifizierte, höhere Stelle… 😉

Zur Dankbarkeit: überlegen Sie sich einfach, womit Sie Ihren Geist beschäftigen möchten! Mit Sorgen, Nöten, Unerwünschtem? Oder mit Dankbarkeit für all die Wunder und Geschenke, die Sie jeden einzelnen Tag erhalten! Denken Sie voller Freude an das, was Sie LIEBEN und wovon Sie in Ihrem Leben gerne noch mehr haben möchten. Dankbarkeit ist ein wunderbares Mittel dafür. Auch der nächste Punkt geht in diese Richtung:

6.) Gedankenhygiene
Achten Sie auf Ihre Gedanken. Werden Sie immer genauer darin, Gedanken aufzuspüren, die Ihnen nicht gut tun. Nur Ihre Gedanken und Bewertungen über eine Situation, einen Menschen machen Sie unglücklich. Niemals die Situation oder der Mensch selbst. Sie sind in sich neutral. D.h. auf einer tieferen Ebene einfach göttlich und voller Liebe. Alles andere ist unwahr. JA!!! Wann immer Sie sich Sorgen machen, Gefühle oder Gedanken hegen, die Sie runterziehen, Ängste oder Panik auftauchen, Selbstverurteilungen, Kritik, Nörgeln, an Ihnen und anderen: diese Gedanken sind alle UNWAHR. Meine Lieblingsübung: ich STOPPE diese Gedanken, wann immer sie auftauchen. Schneide sie schlicht ab. Es gibt dahinter NICHTS zu ergründen. Ich weigere mich – zumindest wann immer ich es bemerke  – in ein Gedankenkarussel einzusteigen, das nirgendwohin führt. Das mir noch nie größeres Glück, sondern immer nur größeres Leid gebracht hat. Ich widerstehe dem Sog und verzichte auf weitere „Analysen“ von irgendwas und komme zurück zum Atem… zum Jetzt, zur Achtsamkeit für die Umgebung, für andere Menschen, für das, was diese vielleicht gerade brauchen, etc.

Durch diese Übung können Sie immer besser und schneller darin werden, jene „Bösewichte“ zu stellen, die in Ihrem Innern anscheinend immer wieder Ihr Glück sabotieren wollen…  und es einfach nicht mehr zuzulassen, dass in Ihnen jemand so negativ über Sie selbst urteilt und denkt. Und über andere. Wenn Sie das bemerken, setzen die Jungs doch einfach sofort wieder nach draußen. Und ganz wichtig: egal, welches noch so real erscheinende Drama sie Ihnen verkaufen wollen: glauben Sie ihnen KEIN WORT!!!!! ;-)))

7.) Yoga

… soll ja auch sehr hilfreich sein, wenn es um Stressbewältigung und Entspannung geht…. ;-)))

Warum hilft Yoga? Yoga führt sofort zur Beruhigung des Nervensystems, zur Zellregeneration, ausgeglichener Atmung, kohärenterer Gehirntätigkeit und besseren Immunwerten. All das lässt sich signifikant nachmessen, wenn man Yogaschüler vor und nach der Stunde untersucht. Yoga ist so hilfreich, weil dabei auf mehreren wirksamen Ebenen gleichzeitig gearbeitet wird: – die Bewusstheit steigert sich, alleine diese größere Wachheit führt häufig zur Erleichterung von Sorgen, Ängsten und einer neuen Perspektive auf die Dinge – der Körper wird gekräftigt, erhält neue Energie, auch fast vergessene Bereiche erhalten wieder Aufmerksamkeit, die Zellen werden besser versorgt und Stresse gelöst. Durch verschiedene Entspannungselemente sinkt das Stresslevel fast automatisch, da dem Parasympatikus, der für Entspannung und die Wartungsfunktionen im Körper sorgt, sofort Impulse gesetzt werden, seine Arbeit aufzunehmen. Nebenbei werden dabei auch noch Glückshormone ausgeschüttet.

… es gibt natürlich noch etliches weiteres. Vielleicht fällt Ihnen noch manches andere ein, was Sie gerne und erfolgreich anwenden, wenn Sie Ihren Stress runterfahren oder im Alltag schnell zur Ruhe kommen möchten?

Viel Freude wünsche ich Ihnen beim Ausprobieren, Entspannen und Stresslösen – ich freue mich über Ihr Feedback, IHRE Erfahrungen und ob Sie sich oben etwas rausgepickt haben oder etwas anderes anwenden, und wie es Ihnen damit ergangen ist/ergeht.

In diesem Sinne: weiterhin glückliches, stressfreies und erfolgreiches Durchstarten in ein wundervolles Jahr!

Ihre Elke Schenkmann

Nur eine Wurzel für Krankheiten und Leiden

Es gibt nur eine Wurzel für alle Krankheiten und Leiden

Wie bitte? Nur EINE einzige Quelle für all die unterschiedlichen Symptome und Sorgen? Wie soll das möglich sein?

Und doch, es ist tatsächlich so. Bevor sich nämlich eine Krankheit zeigt, bevor ein Problem sichtbar wird, ist es schon im Körper vorhanden. Und dort auch messbar. Und zwar in Form von Stress! Ja, in den letzten Jahren häufen sich die Studien, die den Zusammenhang zwischen Stress und den unterschiedlichsten Leiden immer klarer belegen.

Also beim Stress fängt alles an? Genau, bzw. dort hört das Immunsystem auf, vernünftig zu arbeiten. Unser Immunsystem ist ansonsten in der Lage, quasi allen Krankheiten die Stirn zu bieten. Sogar den so genannten „unheilbaren“. Es kann Deinen Körper allezeit gesund erhalten oder wieder heil machen.

Und zwar indem es z.B. Müll abtransportiert, Mikroben aller Art in Schach hält, (entartete Krebs-) Zellen aussondert, wo nötig Material ausbessert, Wachstum und Regeneration bewirkt, kurz und gut: Dein Körper repariert sich automatisch selbst – sobald Du ihm nur dazu Gelegenheit gibst. Zum Beispiel im Schlaf, durch Entspannung, Yoga, Meditation, Ruhephasen…

Aber warum hört dieses wunderbare Selbst-Wartungsprogramm unter Stress auf, so zu funktionieren wie es soll? Unter Stress schaltet der Körper all diese heilsamen Funktionen zur Regeneration erst mal ab und verschiebt sie auf später. Warum? Im Zweifel geht es gerade ums Überleben und dann ist es wichtiger, zu handeln und sich für Flucht oder Kampf bereit zu halten. Alles andere, was nicht zum sofortigen Überleben benötigt wird, wird erst einmal heruntergefahren: Verdauungsfunktionen, Fortpflanzungstrieb und eben auch das Immunsystem.

Bei vielen Menschen hält der Stress danach jedoch weiter an, oft über längere Zeit, und das Immunsystem kommt gar nicht mehr dazu, all seine Arbeiten vollständig auszuführen. Der Körper steht unter Dauerstress und erkrankt, das Nervensystem ist weniger belastbar, Schwierigkeiten tauchen auf.

Und mit Stress ist hier nicht nur der äußere Stress gemeint, wie z.B. durch eine Auseinandersetzung oder einen hektischen Tag… Sondern der so genannte physiologische Stress, der im Körper messbar ist. Dieser geht bis auf Zellebene, wo er sogar über Jahre gespeichert, bzw. reproduziert werden kann. Natürlich wird Stress oft durch äußere Ereignisse ausgelöst, aber letztlich ist es mehr ein innerer Stress, der dann körperlich sichtbar wird. Dieser Stress hängt sehr viel davon ab, wie wir eine Situation bewerten, wie wir sie wahrnemen, also im Innern damit umgehen. Ob äußere Geschehnisse uns emotional nicht weiter „jucken“ oder ob etwas „richtig unter die Haut geht“, uns schockiert, erschüttert, in Hetze oder Abwehrhaltung versetzt… ist jeweils ein Riesenunterschied für den Stresspegel im Körper.

Dieser körperlich gewordene Stress kann heute sehr zuverlässig und ohne Placeboeffekt anhand der Herzfrequenzvariabilität (HRV-Test) gemessen werden. Dabei ließ sich sogar feststellen, dass mehr als 90% der Menschen, die sich selbst als gar nicht gestresst empfanden, physiologisch sehr wohl unter Stress standen.

Was kann man denn dann tun, um Stress abzubauen oder sogar vorzubeugen? – Da gibt es jeden Tag allerlei Möglichkeiten…

Jeden Tag eine kleine Sache – und daraus wird eine neue Gewohnheit, die schließlich Deinen Alltag ändern kann – und damit Dein Leben. Wie wäre das?

Lesen Sie hier, wie Sie Stress in Kürze reduzieren können.

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